Modern Eloquence: Vol II, After-Dinner Speeches E-O by Thomas B. Reed

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By Betty Young Posted on Dec 25, 2025
In Category - Attention Control
English
Okay, hear me out. I stumbled on this old book of speeches from the late 1800s—'Modern Eloquence.' It's not a novel; it's a time capsule. Think of it as the original podcast feed of the Gilded Age. You get these witty, profound, and sometimes hilariously dated after-dinner talks from politicians, writers, and thinkers. The real mystery? It was compiled by a guy named Thomas B. Reed, but the author is listed as 'Unknown.' Why? And what can a bunch of formal toasts from over a century ago possibly say to us now? Turns out, a whole lot about how we argue, celebrate, and connect. It's surprisingly human.
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Erforschung noch mit vielen Schwierigkeiten und Hindernissen verknüpft. Denn die allgemeinen Anschauungen vom lebendigen Organismus, die gewöhnlichen Begriffe von den Organen und Functionen der Lebewesen, welche wir aus der alltäglichen Anschauung des höheren Thier- und Pflanzen-Lebens uns gebildet haben, passen nur wenig oder gar nicht auf jene niedersten Lebensformen. Ausserdem ist aber auch die gründliche wissenschaftliche Forschung der letzteren kaum vierzig Jahre alt; und erst die sehr ausgedehnten und sorgfältigen Untersuchungen der letzten zwanzig Jahre haben ihre Kenntniss auf eine solche Höhe gebracht, dass wir gegenwärtig wenigstens eine befriedigende Vorstellung von der Eigenthümlichkeit und eine klare Einsicht in die Bedeutung des Protisten-Reiches gewonnen haben. Wenn wir nun hier den Versuch wagen, in allgemein-verständlicher Form eine kurze Uebersicht über das ganze grosse Protistenreich zu geben, und seine hohe Bedeutung für die Entwicklungslehre dem Verständniss der gebildeten Kreise näher zu bringen, so sind wir uns der grossen damit verknüpften Schwierigkeiten wohl bewusst. Wir glauben aber denselben am besten zu begegnen, wenn wir uns auf die gedrungene Zusammenfassung des Wichtigsten beschränken, und die Bekanntschaft mit dem höchst mannigfaltigen und interessanten Detail dieses unendlich reichen Forschungs-Gebietes dem Studium der Special-Werke überantworten. Zunächst wird sicher für unsere moderne Entwicklungslehre und weiterhin auch für unsere damit verknüpfte monistische Weltauffassung schon viel gewonnen sein, wenn eine allgemeine Anschauung von dem weiten Umfang des mikroskopischen Lebensreiches, von der Einfachheit und elementaren Bedeutung des »kleinsten Lebens« sich einen Platz im Bewusstsein unserer gebildeten Kreise erobert hat. Die niedersten Lebewesen, die wir hier als ~Protisten~, d. h. »~Erstlinge~« oder »~Urwesen~« zusammenfassen, werden in weiteren Kreisen auch heute noch sehr oft mit den unpassenden Namen Infusorien oder ~Infusionsthierchen~ (im weiteren Sinne!) bezeichnet. In den systematischen Lehrbüchern der Naturgeschichte werden sie meistens als ~Urthiere~ (oder »~Protozoa~«) aufgeführt. Die beste deutsche Bezeichnung für die ganze grosse Gruppe wäre vielleicht: ~Zellinge~ oder Zellwesen; denn es würde dadurch die wesentlichste Eigenthümlichkeit ihrer Organisation, die autonome Selbständigkeit und permanente Individualität ihres einfachen Zellen-Leibes in präcisester Weise ausgedrückt. Obgleich Viele von der Existenz der meisten mikroskopischen Protisten keine Ahnung haben, so kommt dennoch jeder Mensch unendlich oft mit ihnen in Berührung. Jeder hat beim Wassertrinken, beim Essen von Früchten, Austern und anderen rohen Speisen schon Tausende und Millionen von lebenden Protisten verschluckt, ohne sich dessen bewusst geworden zu sein. Denn obgleich diese merkwürdigen Geschöpfe von dem unbewaffneten Auge des Menschen zum grössten Theile gar nicht erkannt oder höchstens als ganz kleine Pünktchen wahrgenommen werden, sind sie dennoch in zahllosen, höchst mannigfaltigen und interessanten Formen allenthalben über unseren Erdball verbreitet. Unsere Mikroskope weisen uns dieselben überall im süssen und salzigen Wasser nach. Alle Bäche und Flüsse, alle Teiche und Seen, alle Tümpel und Gräben enthalten solche Urthierchen, oft in unglaublicher Masse. Man kann keinen Stein, keine Pflanze aus dem Wasser heben, ohne in dem daran haftenden schleimigen Ueberzug wenigstens einzelne Infusorien zu finden. Ebenso ist das Meer überall von ihnen belebt. Der weiche Schlamm, der den Meeresgrund bedeckt, besteht zum grossen Theil aus dergleichen Protozoen. Der feine schlammige Ueberzug, der bei ruhigem Wetter den klaren Meeresspiegel überzieht, ist aus Milliarden schwimmender Infusorien zusammengesetzt. Aber auch der Staub unserer Strassen, der Sand unserer Dachrinnen, die Humus-Erde unserer Felder und Wälder, enthält Millionen kleinster Infusorien-Keime, sowie eingetrocknete, aber noch lebensfähige Körper derselben. Wir brauchen bloss diesen Staub und Sand in einem Glase mit etwas Wasser zu übergiessen und diesen Aufguss einige Zeit in der Sonne stehen zu lassen, um durch unser Mikroskop Massen von beweglichen Infusorien wahrzunehmen; theils haben sie sich in kürzester Zeit aus jenen Keimen entwickelt, theils sind sie unter dem belebenden Einflusse des Wassers aus ihrem Trockenschlafe zu neuem Leben erwacht. Ist es ja doch gerade diese...

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This isn't a story in the traditional sense. Modern Eloquence: Vol II is a curated collection of speeches given at banquets and gatherings in the late 19th century. It's a snapshot of public thought, capturing everything from lighthearted wedding toasts to serious reflections on science, literature, and national duty. The 'plot' is the unfolding of an era's mindset, one speech at a time.

Why You Should Read It

I went in expecting dusty, pompous lectures. I was wrong. The charm is in the personality. You can hear the room—the clinking glasses, the laughter, the earnest applause. It shows how people built community and debated ideas before microphones and social media. The topics are surprisingly timeless: the value of art, the pace of technological change, the bonds of friendship. It reminds you that the core of good communication—clarity, conviction, and a touch of humor—hasn't changed.

Final Verdict

Perfect for history buffs who want to go beyond dates and battles, for writers curious about the rhythm of language, or for anyone who enjoys people-watching across centuries. It's not a page-turner; it's a book to dip into. Read a speech or two and you'll feel like you've eavesdropped on a fascinating conversation from another time. A quiet, thoughtful gem for the curious reader.



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Ava Smith
6 months ago

Solid story.

Elizabeth Williams
1 year ago

Used this for my thesis, incredibly useful.

Paul Garcia
7 months ago

Surprisingly enough, the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Exceeded all my expectations.

Logan Thomas
10 months ago

Loved it.

Jackson Wright
1 year ago

Helped me clear up some confusion on the topic.

4.5
4.5 out of 5 (17 User reviews )

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