Ferien an der Adria: Bilder aus Süd-Österreich by J. C. Heer

(14 User reviews)   3567
By Betty Young Posted on Jan 5, 2026
In Category - Attention Control
Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925 Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925
German
Ever wanted to just pack a bag and disappear to the coast? That's exactly what you'll find in this charming, forgotten classic. 'Ferien an der Adria' isn't a thriller; it's a warm, sun-drenched escape. It follows a group of travelers from Austria as they discover the stunning, almost magical landscapes of the Adriatic coast. The real journey isn't just about the scenery, though. It's about how a place can change you. Watch as these characters, weighed down by their ordinary lives back home, slowly unwind and see the world—and themselves—in a completely new light. If you need a literary vacation that leaves you feeling refreshed, this is your ticket.
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Im Original in Antiqua gesetzter Text ist ~so ausgezeichnet~. Im Original gesperrter Text ist +so ausgezeichnet+. Weitere Anmerkungen zur Transkription befinden sich am Ende des Buches. Ferien an der Adria Bilder aus Süd-Österreich von J. C. Heer 4.--8. Tausend Frauenfeld und Leipzig 1918 Verlag von Huber & Co. Den Einband zeichnete Otto Baumberger, Zürich ~Copyright 1918 by Huber & Co., Frauenfeld~ Druck von Huber & Co. in Frauenfeld Vorwort zur dritten Auflage 1887--1917. Dreißig Jahre sind es her, seit ich als junger Mann die »Ferien an der Adria«, mein erstes Buch schrieb. Dem Werklein war ein stiller Lebenslauf beschieden; denn die Landschaften, von denen es handelt, lagen nicht an den großen Straßen der Welt, etwa Triest ausgenommen. Zwanzig Jahre waren notwendig, daß sich die erste Auflage erledigte, und als ich 1907 die zweite zeichnete, war ich überzeugt, daß es zugleich die letzte sein und das Werklein der Jugend in den Schoß milder Vergessenheit fallen würde. Das wäre der natürliche Verlauf eines Buchschicksals gewesen, das nie auf große Wirksamkeit angelegt war. Nun haben es die Zeiten anders entschieden, und furchtbar schwere Träume, die schon in den achtziger Jahren über den schweigenden Fluren des Friauls lagen, haben sich erfüllt, das nur halblaute Flüsterwort der Bevölkerung: »Um unsere Dörfer und Städte, um unsere Felder und unser Meer wird zwischen Italien und Oesterreich noch einmal ein entsetzlicher Krieg geführt werden.« Wie ein Alpdruck lag schon damals die Furcht davor über jedermann. Nun haben sich die alten bösen Ahnungen erfüllt, und schauderhaft ist der Krieg während drei Jahren über das blaue Band des Isonzo hin und her gestampft, Ebene wie Berge jener Gegenden haben unermeßlich das Blut der kämpfenden Hunderttausende getrunken. Wo ist die Lieblichkeit von Görz, der Friede der Lagunen, der düsterschwere Schönheitstraum von Duino? So weit die Berichte zu uns in die Schweiz dringen, überall nur Trümmer. Wir Schriftsteller haben wahrlich keinen Anlaß, dem Krieg ein Loblied zu singen. Nicht einmal wir Neutralen. ~Inter bellum musae silent.~ Wie viele schöne Arbeitsstunden blieben unter dem Druck des großen Völkerkrieges unfruchtbar; wie manche Werke müssen ungedruckt im Pult liegen! Die furchtbaren Ereignisse aber, die sich im Friaul abspielten, haben da und dort noch einmal die Neugier derer, die dem italienisch-österreichischen Krieg mit Spannung folgen, auf meine halbvergessenen Schilderungen »Ferien an der Adria« gelenkt. So können sie im Gegensatz zu manchem Buch, dem der Krieg den Lebenslauf bedenklich schmälert, noch einmal in neuer Auflage erscheinen, was mich für meinen Erstling immerhin erfreut. Ein Geständnis aber an die Leser. Das Buch erscheint genau, wie es vor dreißig Jahren geschrieben worden ist, obgleich auch im Küstenland die Zeit nicht ohne Entwicklung vorübergegangen ist; namentlich hat sich ja inzwischen Triest wundervoll entfaltet und verdiente ein neues Kapitel der Schilderung. Es fehlen mir aber für dieses die Unterlagen eines neuern Besuches an der Adria, und jetzt im Krieg läßt sich ein solcher doch nicht leicht nachholen. Von Triest aber abgesehen dürften die Schilderungen im wesentlichen noch stimmen, das Landschaftliche voran. Dazu trage ich ein weiteres Bedenken gegen eine Umarbeitung des Werkleins. Wenn es auch keine hohen literarischen Ansprüche erhebt, so ist es doch aus empfänglichster jugendlicher Wanderstimmung geschrieben, die ich nach so viel Jahren nicht mit dem Stil des Alternden durchbrechen mag; mir ist, ein Jugendwerk ehrt man am besten, indem man es bestehen läßt, wie es ist. Damit mögen sich auch die Leser zufrieden geben. Die neue Auflage aber kann ich nicht einleiten, ohne dem Volk der darin geschilderten Gegenden mein herzliches Mitleid auszusprechen mit den furchtbaren Erlebnissen, die es selber erfahren hat oder deren Zeuge es gewesen ist. Möge dies- und jenseits des blauen Isonzo nach dem Schrecken...

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I stumbled upon this book in a dusty corner of a used bookstore, and what a lucky find it was. 'Ferien an der Adria' (Holidays on the Adriatic) is a gentle, atmospheric journey from a time when travel was an adventure in itself.

The Story

The book follows a small party of Austrian travelers as they venture south to the Adriatic coast, an area that was part of the Austro-Hungarian Empire at the time. There's no single, driving plot. Instead, it's a series of vivid snapshots—like flipping through an old, beautifully written photo album. We see their wonder at the brilliant blue sea, their explorations of ancient coastal towns, and their encounters with local life that feels both foreign and familiar. The "conflict" is subtle: it's the quiet tension between their structured, northern European sensibilities and the free, sun-soaked rhythm of the Mediterranean.

Why You Should Read It

Heer writes with such affection for the landscape. You can almost feel the sea breeze and smell the salt air. What I loved most was watching the characters soften. The crisp formality they start with gradually melts away in the Southern sun. It's a book about the joy of discovery, not of grand monuments, but of simple moments—a perfect swim, a shared meal, a stunning view. It’s a powerful reminder of how travel can reset your mind.

Final Verdict

This is a perfect read for anyone who loves armchair travel, historical settings, or just needs a calming, beautiful escape. If you enjoy writers who paint pictures with words and stories that prioritize atmosphere over action, you'll be captivated. It’s a slow, peaceful read—ideal for a lazy afternoon or just before bed, to transport you somewhere wonderfully serene.



🏛️ Open Access

This masterpiece is free from copyright limitations. Use this text in your own projects freely.

Deborah Nguyen
10 months ago

A bit long but worth it.

Deborah Williams
3 months ago

Not bad at all.

Mark Wilson
1 year ago

This book was worth my time since the arguments are well-supported by credible references. Don't hesitate to start reading.

Kevin Martin
5 months ago

Finally found time to read this!

4.5
4.5 out of 5 (14 User reviews )

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