Der Untergang der Deutschen Juden: Eine Volkswirtschaftliche Studie by Theilhaber

(10 User reviews)   3819
By Betty Young Posted on Jan 5, 2026
In Category - Tech Balance
Theilhaber, Felix A. (Felix Aaron), 1884-1956 Theilhaber, Felix A. (Felix Aaron), 1884-1956
German
Ever wonder what makes a community vanish? I just read this book from 1911 that predicted the collapse of German Jewry decades before the Holocaust. The author, Felix Theilhaber, wasn't a prophet of doom—he was a statistician. Using cold, hard numbers on birth rates, migration, and intermarriage, he argued that the community was quietly dissolving from within. It's a chilling read because he saw the writing on the wall through economics and demographics, not politics. It makes you think about how societies can fade away long before a single shot is fired.
Share

Read "Der Untergang der Deutschen Juden: Eine Volkswirtschaftliche Studie by Theilhaber" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

Geschichte, seine Religionen, seine schönen Künste und Wissenschaften. Und nur der Verfall der alten Staaten ist in ein mystisches Halbdunkel gehüllt. In dem Buche, „$das sterile Berlin$” glaubte ich den Untergang des Imperium Romanum auf $bevölkerungspolitische Vorgänge$ zurückführen zu können. Die Erhaltung dagegen des einzigen Kulturvolkes des Altertums -- nämlich der Juden -- erscheint uns ebenso mit ihren sexualhygienischen Institutionen und Gewohnheiten verbunden zu sein. Gewiß bei vielen alten Völkern zeigen sich bereits Ansätze, dem Bevölkerungsproblem näher zu treten. Aber wie sahen diese auch aus! Solon begann sein Werk mit der Errichtung eines großen Bordells, für das im Auslande Sklavinnen gekauft wurden. Die neue Staatsanstalt, deren Hausordnung amtlich publiziert wurde, unterstand einer eigenen Gottheit, der Venus Pandemos. Und selbst Lykurg hat sein gepriesenes System, das „$ein Volk von Kriegern$” heranzüchten sollte, mit der Vernichtung aller anscheinend schwächlichen Kinder eingeleitet. Mit der Austilgung von bereits geborenen, lebenden menschlichen Wesen! „Ihr sollt mir sein $ein Volk von Priestern$”, betonte Moses dagegen. Diese Forderung knüpft an moralische Prinzipien an. Selbst die alten Geschichten, die in der Bibel vorkommen und in denen uralte sexuelle Erlebnisse nachklingen, werden solange retouchiert und überzeichnet, bis sie in das System der neuen $sittlichen Weltordnung$ hineinpassen (Adam und Eva, Noah, Abraham usw.). Die Bibel hat nicht die reine Fantasie des Gilgameschepos und weiß nichts von der Tendenzlosigkeit farbenprächtiger homerischer Erzählungskunst. Das jüdische Schriftwerk hat keinen Selbstzweck. Es ist nicht Kunst und auch nicht Wissenschaft im eigentlichen Sinne. Alle Disziplinen sind Mittel geworden in der großen Aufgabe, das moralische Handeln des Individuums und des Volkes durch ethische Verankerungen zu lenken, klare sittliche Voraussetzungen für alles Denken und Trachten zu schaffen. Diese neue Einstellung des jüdischen Volkes verleugnet nicht manche Abhängigkeit von früheren und gleichzeitigen Kulturwerten anderer Völker. Solche Übergänge finden sich auch in der Sexualsphäre. Mir erscheint sogar die Beschneidung die Ablösung der Opferung von Kindern, wie sie die vorderasiatische Welt dem Moloch, dem Gott des Sadistentums, zollte, darzustellen. Viele Gebräuche können den Einfluß der Umwelt auf die Juden nicht verwischen. Nur natürlich. Bestand das jüdische Volk doch aus jungen, kaum geeinten Stämmen, die sich in einem kleinen Lande zwischen alten Kulturvölkern auf einem Terrain 1/100 so groß wie Deutschland niederließen, und auf viele technische, ökonomische und geistige Güter der Nachbarn angewiesen waren. Nach Dr. Fink schreibt auch der Talmud Synhedr. 63 es der Sinnenlust der Juden zu, daß sie sich den fremden Götzen zuwandten. Vor allem lockten die mystischen Opferfeste, die erotischen Exzesse, der Phallusdienst, das breit ausladende Hetärentum und die männlichen Hierodulen -- alles Kult, der sich an den Dienst der Göttin Astarte knüpfte. Wankelmütige, prunkliebende, lüsterne Fürsten beherrschten damals das kleine jüdische Volk, das sich der immer wachsenden Bedrohung und Gefahren von außen und innen kaum erwehren konnte. Da stipulierte eine kleine Zahl von Volksfreunden -- die Propheten -- die gesunde Fortpflanzung als sittliche Tat, $als den kategorischen Imperativ des Judentums$. Große neue Kulturbewegungen suchten die eigenartige Entwicklung im Keime zu ersticken. Nach dem Abklingen der vorderasiatischen und ägyptischen Kulturperiode ward im jüdischen Volk die großhellenistisch-römische Weltanschauung propagiert, nicht nur von den Reichen und Mächtigen der Welt, getragen nicht allein von den Waffen der allbeherrschenden Siebenhügelstadt und von den Handelsherren Asiens und Afrikas, sondern von jüdischen Priestern und von jüdischen Fürsten selbst. Gleichwohl bauten hunderte von geistigen Führern des Volkes die jüdische Sexualethik zu einem eigenen, festumrissenen, starren System aus, das einem überaus klaren Zweck dienen sollte, nämlich das Höchstmaß der menschlichen Fruchtbarkeit in den Dienst des Volkes zu stellen. Dieses rabbinische System ist wie aus einem eisernen Guß und nicht voll der Widersprüche wie z. B. das der alten Römer. Diese hatten neben der rechtmäßigen Ehe...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

The Story

This isn't a story with characters in the usual sense. Its main character is a population. Published in 1911, Felix Theilhaber's study uses census data, marriage records, and economic trends to paint a picture. He tracks the movement of Jews from rural areas to big cities, their falling birth rates compared to other Germans, and the rising number of marriages outside the faith. His conclusion is stark: if these trends continue, German Jewry as a distinct community will simply cease to exist through assimilation and demographic decline.

Why You Should Read It

What's gripping is the eerie calm of his argument. There's no mention of the violent catastrophe that would come later. He's diagnosing a quiet, internal fading. Reading it today, with our knowledge of the Holocaust, is a haunting experience. It shows that a community can face multiple existential threats at once—one slow and statistical, another fast and monstrous. It forces you to look at history in layers, understanding that decline isn't always loud.

Final Verdict

This is for readers who love history that makes them sit back and think. It's perfect if you're interested in social history, demographics, or the quiet forces that shape societies. It's not a light narrative, but a powerful, data-driven argument that feels tragically prophetic. A must-read for anyone trying to understand the complex prelude to 20th-century tragedy.



🟢 Public Domain Content

No rights are reserved for this publication. Share knowledge freely with the world.

Matthew King
1 year ago

After finishing this book, the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. Don't hesitate to start reading.

Barbara Gonzalez
1 month ago

Having read this twice, it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Highly recommended.

William Martin
2 years ago

Beautifully written.

Sarah Johnson
1 year ago

Amazing book.

Michelle Flores
1 year ago

Loved it.

4.5
4.5 out of 5 (10 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks